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Drei Elfen helfen

2025

Die Elfen der Ausschreibung «Drei Elfen helfen» unterstützten im Jahr 2025 drei Projekte, die Familien und Kindern in der Region Bern und Seeland zugutekommen. Anders als im letzten Jahr vergibt der Stiftungsrat zwei mittlere und eine kleine Elfe.
Die unterstützten Projekte bieten nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch praktische Unterstützung für Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen und fördern Gemeinschaft und Bildung.

Erste mittlere Elfe

Waldkindertrauergruppe Wabern

Cora Wuropulos & Tamara Känzig & Julia Lanz

Die Waldkindertrauergruppe Wabern bietet Kindern zwischen fünf und dreizehn Jahren, die einen Verlust durch Tod erlebt haben, einen geschützten Ort. Einmal im Monat trifft sich die Gruppe an einem Sonntag für vier Stunden im Wald. 

Eine mittlere Elfe unterstützt das dreiköpfige Leitungsteam der Waldkindertrauergruppe in seinem Engagement. Mit maximal 30'000 Franken werden ein Sozialtarif für Familien im Raum Bern, Materialkosten und eine symbolische Aufwandsentschädigung mitfinanziert. Damit wird die Weiterführung des Projekts in den kommenden Jahren gesichert.

Zweite mittlere Elfe

Bildung und Information für Eltern in Worb und Umgebung

Verein FaBiWorb

Der neu gegründete Verein FaBiWorb setzt sich für Elternbildung und Begegnung in der Gemeinde Worb ein. Mit seinem Bildungs- und Informationsangebot stärkt er Eltern und Bezugspersonen von Vorschulkindern mit und ohne Migrationserfahrung. Durch gezielte Kurse und Treffpunkte werden Wissen, Austausch und Vernetzung gefördert.

Eine zweite mittlere Elfe unterstützt die zweijährige Pilotphase des Projekts mit maximal 30'000 Franken. Damit werden Angebote wie die Mutter-Kind-Gruppe für Migrantinnen, Elternbildungskurse, Informationsveranstaltungen auf Spielplätzen und Famira-Elternbildungskurse mitfinanziert. 

Die kleine Elfe

Familienpunkt Seeland

Verein Familienpunkt Seeland

Der Familienpunkt Seeland ist ein Ort der Begegnung, Beratung und Begleitung für Familien in Lyss und Umgebung. Mit vielfältigen Angeboten wie dem Müttertreff, dem Müttertreff Deutsch und einer Aufgabenhilfe für Schülerinnen und Schüler schafft der Familienpunkt Räume für Austausch, Bildung und Entlastung. 

Die kleine Elfe unterstützt den Verein Familienpunkt Seeland mit maximal 20'000 Franken. Damit wird die Erweiterung der bestehenden Angebote ermöglicht. 

2024

Die Elfen der Ausschreibung «Drei Elfen helfen» unterstützten im Jahr 2024 drei Projekte, die Familien und Kindern in der Region Oberaargau und Emmental zugutekommen. 

Die grosse Elfe

Familienzentrum Alte Mühle Langenthal

Verein Familienzentrum Alte Mühle

Mit der grossen Elfe unterstützt die Bernische Stiftung Elfenau den Verein «Familienzentrum Alte Mühle» und damit die Realisierung und Etablierung eines regionalen Familienzentrums in der alten Mühle in Langenthal.

Mit den maximal 50'000 Franken der grossen Elfe werden die Einrichtung der Kindergruppenräume im Innen- und Aussenbereich finanziert.

Die grosse Elfe wurde unter dem Vorbehalt der Zustimmung Stadtrat Langenthal vergeben. Nun hat sich gezeigt, dass das Familienzentrum nicht wie geplant realisiert werden kann, deshalb wird der Betrag nicht ausbezahlt.

Die mittlere Elfe

Gotte-GöttibatzePlus

Chindernetz Kanton Bern

Gotte-GöttibatzePlus unterstützt die sprachliche Förderung von Kindern aus finanzschwächeren und bildungsfernen Familien mit finanziellen Mitteln. Seit Januar 2024 wird das Angebot in der Region Bern/Mittelland und Seeland umgesetzt.

Die mittlere Elfe stellt dem Verein Chindernetz Kanton Bern maximal 30‘000 Franken zur Verfügung und unterstützt damit die Ausweitung des Angebots in die Regionen Burgdorf und Langenthal.

Am 12. Februar 2025 trafen sich einige Mitglieder der Projektgruppe „drei Elfen helfen“ mit einem Team der Geschäftsstelle vom Chindernetz zur Übergabe der mittleren Elfe.

Region Emmental-Oberaargau

Dank der Unterstützung der Stiftung Elfenau konnte der Fonds Gotte-GöttibatzePlus in der Region Emmental-Oberaargau eingeführt werden. Der Fonds unterstützt Familien mit kleinem Einkommen dabei, ihren Kindern den Besuch einer Spielgruppe oder Kita zu ermöglichen – für eine frühe Sprachförderung und bessere soziale Integration. Seither sind vier Gesuche eingegangen, zwei davon konnten bewilligt werden, zwei sind pendent. Im Frühjahr wurden die Sozialdienste der Region über das Angebot informiert, im Herbst folgten gezielte Informationen an die Spielgruppenleitungen. Die langsam steigende Nachfrage und positiven Rückmeldungen zeigen: Das Angebot schliesst eine wichtige Lücke in der frühen Förderung.

Die kleine Elfe

Kindertrauergruppe Emmental

Christa Roth & Monika Steck

Ab Frühling 2025 soll im Emmental ein neues Angebot zur Unterstützung von Kindern, die einen grossen Verlust in ihrer Familie oder im nahen Umfeld erlitten haben entstehen. Die Kindertrauergruppe Emmental wird sich in den Räumlichkeiten von „Bestattungen Christa & Michael Roth“, in der Natur oder auf dem Chinderhof Bembrunnen treffen.

Die kleine Elfe wird es dem Leitungsteam der Kindertrauergruppe ermöglichen, ihre Projektidee umzusetzen und spricht dafür maximal 20‘000 Franken.

Am 12. Februar 2025 trafen sich einige Mitglieder der Projektgruppe „drei Elfen helfen“ mit Christa Roth und Monika Steck zur Übergabe der kleinen Elfe.

Das Projekt wird von Christa Roth und Monika Steck mit viel persönlichem Engagement umgesetzt.

Die Gruppe mit aktuell 10 Kindern im Alter von 7 – 15 Jahren trifft sich, unter der Leitung der beiden Initiatorinnen, während der Schulzeit 1x im Monat an einem Samstagmorgen, sei es drinnen, im Wald oder auf einem Bauernhof.

Jedes der Kinder hat einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Sechs Kinder haben einen Elternteil, sei es durch Krankheit, Unfall oder Suizid verloren. Vier der Kinder haben ein Geschwister durch Unfall oder Krankheit verloren.

Die Eltern wie auch die Kinder schätzen das Angebot und die Treffen ausserordentlich, auch wenn anfänglich selbstverständlich Widerstände zu überwinden und Gespräche wichtig waren. Die Gruppenzusammensetzung besteht im Moment aus mehr Mädchen als Knaben, die gemischte Gruppe ist jedoch sehr wertvoll, da es den Kindern bereits im jungen Alter aufzeigt, wie unterschiedlich Menschen trauern und wie wichtig es für Jungs ist, auch einen Ort zu haben an dem sie offen über ihr Erlebtes und die Gefühle dazu sprechen und austauschen können.